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Kinderarzt Zürich – Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Ein Kinderarzt ist ein Facharzt, der sich mit Kinder- und Jugendmedizin beschäftigt. Er ist der richtige Ansprechpartner für Eltern und Kind, wenn eine Vorsorgeuntersuchung ansteht oder Beschwerden und Erkrankungen erkannt und behandelt werden müssen.

Was ist ein Kinderarzt?

Ein Kinderarzt ist ein auf Kinder- und Jugendmedizin spezialisierter Arzt. Er kennt sich mit den Besonderheiten des kindlichen und jugendlichen Körpers aus. Zu seinen Aufgaben gehören Vorsorgeuntersuchungen zur Überprüfung der altersgemässen Entwicklung sowie die Behandlung von Erkrankungen und Beschwerden.

Kinderarzt – spezialisiert auf Kinderheilkunde

Der Kinderarzt ist ein Facharzt für Kinderheilkunde (auch Pädiatrie genannt). Heute hat sich die Bezeichnung des Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin durchgesetzt. In der Kinderheilkunde geht es um die Entwicklung des kindlichen beziehungsweise jugendlichen Organismus sowie um dessen Erkrankungen und vorbeugende Massnahmen. Um Kinderarzt zu werden, muss sich der Mediziner nach seinem Studium dieser Fachrichtung zuwenden. Diese Ausbildung umfasst in der Regel mehrere Jahre. Wenn Sich ein Arzt auf die Fachrichtung Kinder- und Jugendmedizin spezialisiert, lernt er alles über die Besonderheiten des kindlichen und jugendlichen Körpers, die möglichen Erkrankungen sowie deren Behandlungsmöglichkeiten.

Anders als in vielen anderen medizinischen Fachbereichen wird der Vorbeugung beziehungsweise Prävention in der Kinderheilkunde eine besonders grosse Bedeutung beigemessen. So nimmt der Kinderarzt beispielsweise Impfungen und Untersuchungen zur Vorsorge vor. Ist das eigene Baby oder Kind krank, ist der Kinderarzt der richtige Ansprechpartner. Für viele Eltern ist es sehr belastend, wenn das Kind krank ist und sie möchten sich bei ihrem Arzt bestens aufgehoben wissen. Der Kinderarzt berät Eltern beispielsweise bei Auffälligkeiten in der Entwicklung oder im Verhalten des Kindes. Ein Kinderarzt muss also ein vielfältiges Spektrum an Aufgaben abdecken.

Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin können sich auch nach der Facharztausbildung noch weiter fortbilden. Weiterbildungen sind beispielsweise in Fachbereichen wie Herzerkrankungen, Nervenerkrankungen oder Krebserkrankungen möglich. Einige Kinderärzte bilden sich zu Themen wie Entwicklungsstörungen, Diabetes, Rheuma, Lungenkrankheiten, Verdauungsproblemen, Nierenproblemen und orthopädischen Problemen weiter. Kinderärzte können in ihrer eigenen Praxis, einer Gemeinschaftspraxis oder in der Klinik tätig sein. Weiss ein niedergelassener Arzt in seiner Praxis nicht weiter, kann er die Betroffenen zu einem auf das jeweilige Problem spezialisierten Kollegen überweisen. Die auf bestimmte Erkrankungen spezialisierten Kinderärzte sind zumeist in einer Klinik anzutreffen.

Welche Aufgaben hat ein Kinderarzt?

Zu den typischen Aufgaben eines Kinderarztes gehört unter anderem die Durchführung der verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen. Diese dienen dazu, die altersgerechte Entwicklung von Säugling, Kind und Jugendlichem zu kontrollieren. Zudem beraten Kinderärzte die kleinen Patienten und deren Eltern rund um präventive Massnahmen wie die Impfung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten, Schmerzen, Veränderungen der Haut und Störungen beim Füttern ist der Kinderarzt der richtige Ansprechpartner. Auch wenn ein Kind oder Jugendlicher chronisch krank ist und regelmässige Untersuchungen benötigt, übernimmt dies in der Regel der Kinderarzt.

Zum Aufgabenbereich von Kinderärzten gehören zudem Blut-, Stuhl- und Urinuntersuchungen, wenn dieser einen entsprechenden Verdacht hat. Gibt es soziale oder psychische Auffälligkeiten bei einem Kind, können sich Eltern ebenfalls an den Kinderarzt wenden. Er verweist dann gegebenenfalls auf entsprechende Beratungsstellen. Alternativ können sich Eltern direkt an psychologische Beratungsstellen beziehungsweise einen Kinder- und Jugendpsychiater wenden. Natürlich muss ein Kinderarzt fachlich gut ausgebildet und erfahren sein. Es ist jedoch ein grosser Pluspunkt, wenn er ein gutes Gespür für die kleinen Patienten und die oftmals besorgten Eltern zeigt.

Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt in Zürich

Es gibt in der Schweiz keine Pflicht, die Untersuchungen zur Vorsorge wahrzunehmen. Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie empfiehlt jedoch, die Chance der Vorsorge zu nutzen. Es sind 12 Termine für eine Vorsorgeuntersuchung vorgesehen. Die erste Untersuchung erfolgt kurz nach der Geburt. Weitere Checks werden bis zum 14. Lebensjahr durchgeführt. Bei der Vorsorgeuntersuchung wird die Entwicklung von Säugling, Kind oder Jugendlichem überprüft. Bei jeder Vorsorge werden Daten wie Grösse, Gewicht und Kopfumfang des Kindes festgehalten.

Je nach Alter des Kindes prüft der Arzt noch die Reflexe und führt eine allgemeine Untersuchung durch. Das heisst, er schaut in den Mund und die Ohren, tastet den Bauch ab und hört Lunge und Herz ab. Er kann im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung auch Empfehlungen zu Impfungen aussprechen. Bei einem Baby kann der Arzt beispielsweise überprüfen, ob dieses altersgerecht entwickelt ist und sich innerhalb eines gewissen Rahmens bewegt. Hebt es altersgemäss den Kopf? Stützt sich das Baby ab? Krabbelt es bereits oder kann es vielleicht schon laufen? Später analysiert der Arzt, ob das Kind altersgemäss sprechen kann und wie seine motorische Entwicklung voranschreitet. Auch Fehlstellungen der Füsse oder der Hüfte werden bei einer solchen Untersuchung kontrolliert. Daneben fallen Seh- und Hörtests sowie Ultraschalluntersuchungen in den Aufgabenbereich des Kinderarztes. Auch bei Problemen mit dem Schlaf, ist der Kinderarzt zuständig.

Welche Erkrankungen behandelt der Kinderarzt?

Das Behandlungsspektrum eines Kinderarztes kann sehr vielfältig sein. Im Alltag sind die Ärzte einer Kinderarztpraxis häufig mit bakteriellen und viralen Infekten konfrontiert. Eltern besuchen die Praxen mit Kindern, die unter Infekten der Atemwege oder des Verdauungstraktes leiden. Der Kinderarzt untersucht die Kinder und macht anschliessend einen Behandlungsvorschlag. Er kann beispielsweise Massnahmen zur Linderung der Beschwerden empfehlen und Medikamente verschreiben. Bei kleineren Unfällen oder Verletzungen versorgt der Kinderarzt die Wunden ambulant. Bei grösseren Verletzungen kann er das Kind in eine Klinik überweisen. Zu den Krankheiten, mit denen Kinderärzte besonders häufig zu tun haben, gehören:

  • ADHS – das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom
  • Adipositas
  • Drei-Tage-Fieber
  • Scharlach
  • Keuchhusten
  • Grippaler Infekt
  • Fieber beim Baby oder Kind
  • Halsschmerzen
  • Mumps
  • Windpocken
  • Kopflausbefall

Hat ein Baby Fieber oder zeigt ein anderes Symptom, können Eltern in der Kinderarztpraxis anrufen, sich beraten lassen und einen Termin zur Sprechstunde vereinbaren. Bei Fieber, Husten, Schnupfen und Hautauschlag ist der Kinderarzt der erste Ansprechpartner.

Wie diagnostiziert der Kinderarzt?

Kinderärzte haben je nach Ausstattung der Praxis verschiedene Instrumente und Werkzeuge für die Untersuchung zur Verfügung. Kinderärzte können die kleinen Patienten abtasten, abhören, in Mund und Ohren schauen und das Kind wiegen und messen. Soll eine eingehendere Untersuchung erfolgen, können Blut-, Urin- und Stuhlproben sinnvoll sein. Viele Arztpraxen arbeiten mit Laboren zusammen und lassen dort die Proben untersuchen. Manche Kinderärzte können auch Schnelltests direkt in der Praxis durchführen. Je nach Ausstattung der Praxis kann der Kinderarzt eine Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung vornehmen. Auf bestimmte Erkrankungen spezialisierte Kinderärzte können weitere diagnostische Geräte in ihrer Praxis haben.

Wie finde ich den richtigen Kinderarzt?

Für Eltern ist es natürlich besonders wichtig, den richtigen Kinderarzt für ihr Kind zu finden. Hier kann es sehr hilfreich sein, mit anderen Eltern über deren Erfahrung zu sprechen. Ist das nicht möglich oder Sie suchen schnell nach einer Kinderarztpraxis, kann die Suche im Internet weiterhelfen. In Zürich sind einige niedergelassene Kinderärzte in eigenen Praxen oder Gemeinschaftspraxen vertreten. Eltern können sich auf der Homepage der jeweiligen Praxis über das Angebot informieren und Bewertungsportale zur weiteren Information nutzen. Kontakt aufnehmen können Sie in der Regel telefonisch. Wenn Sie Kontakt zu einem Kinderarzt aufnehmen und diesen kennenlernen, muss ferner die Sympathie stimmen. Kind und Eltern sollten sich in der Praxis wohl und gut aufgehoben fühlen.