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in Zürich

Stillberatung in Zürich – Professionelle Hilfe für junge Mütter

Viele Mütter möchten ihr Kind von Geburt an mit Muttermilch versorgen. Doch nicht immer gelingt die Stillbeziehung von Anfang an. Wenn Sie Stillschwierigkeiten haben, sind Sie bei einer Stillberaterin in Zürich in den besten Händen.

Welche Varianten der Stillberatung gibt es?

Muttermilch ist die Nahrung für das Baby, welche die Natur für es vorgesehen hat. Viele Mütter möchten ihr Kind stillen, doch nicht immer funktioniert das problemlos. Gerne wird das Stillen mit dem Tanzen verglichen. Manche Mutter-Kind-Paare bewegen sich von Anfang an in völliger Harmonie und die Stillbeziehung entwickelt sich ohne grosse Anstrengung. Andere Mutter-Kind-Paare treten sich dagegen laufend auf die Füsse. Die Brusternährung ist manchmal mit Startschwierigkeiten verbunden. Aber wie beim Tanzen können Mutter und Kind beim Stillen dazulernen. Beide müssen sich erst aneinander gewöhnen und sich mit der neuen Situation vertraut machen.

Es kommt vor, dass Erkrankungen des Kindes oder der Mutter zu Stillproblemen führen. Oftmals fühlen sich Mütter durch die vielen Tipps rund um die Ernährung des Babys, die sie aus dem Bekannten-, Freundes- und Familienkreis bekommen, verunsichert. Wenn Ihnen das Stillen Probleme bereitet, Sie Sorgen, Ängste oder Fragen haben, sind Sie bei einer erfahrenen Stillberaterin bestens aufgehoben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie sich Hilfe beim Stillen holen können. Während der Schwangerschaft empfiehlt sich ein Geburtsvorbereitungskurs. Hier werden Sie darauf vorbereitet, was Sie nach der Geburt erwartet und wie der Stillstart ablaufen könnte. Eine erfahrene Hebamme oder erfahrene Mütter können Ihnen helfen, sich realistische Vorstellungen zu machen. Erste Anlaufstelle für eine Stillberatung sind häufig Hebammen, Ärzte und Krankenpfleger in der Klinik. Diese haben zumeist nur eine Standardausbildung zu diesem Thema. Wenn Ihnen in der Klinik nicht weitergeholfen werden kann, wenden Sie sich an Stillberaterinnen. Diese haben eine spezielle Ausbildung und stehen Ihnen bei komplexeren Stillproblemen zur Seite.

Grundsätzlich lässt sich die Stillberatung in zwei Bereiche einteilen. Es gibt Stillexpertinnen, zu diesen können auch erfahrene Mütter zählen, die eine Stillausbildung absolviert haben. Und es gibt zertifizierte Still- und Laktationsberaterinnen. Zur ersten Gruppe gehören unter anderem Mütter, die bereits ein oder mehrere Kinder gestillt haben. Diese Mütter haben eine zusätzliche Stillausbildung erhalten, um anderen Müttern zu helfen, das Kind richtig anzulegen. Sie können zudem prüfen, ob das Kind genug Milch aufnimmt, richtig zunimmt und richtig trinkt.

Bei tiefergehenden Problemen sind die Stillexpertinnen der La Leche League die richtigen Ansprechpartnerinnen. Stilltreff-Leiterinnen können oftmals weiterhelfen. Sie unterstützen Mütter, wenn das Kind die Brustwarze nicht richtig erfasst oder nicht ausreichend an Gewicht zunimmt. Sind die Stillprobleme nicht so einfach zu lösen, wenden Sie sich an zertifizierte Still- und Laktationsberaterinnen. Diese sind an der Abkürzung IBCLC nach ihrem Namen zu erkennen. IBCLC steht für International Board Certified Lactation Consultant.

Mitglieder des IBCLC haben eine umfassende Ausbildung absolviert und sind zertifiziert. Sprechen Sie eine Stillberaterin des IBCLC an, wenn Ihre Milchproduktion zu gering ist, Sie ein Frühgeborenes oder krankes Kind füttern möchten und dabei Schwierigkeiten haben. Wer einfach den Austausch mit anderen Müttern sucht, ist in einer Stillgruppe oder einem Stilltreff gut aufgehoben. Hier können sich Mütter die Rückversicherung holen, dass wenig Schlaf und häufiges Anlegen zu bestimmten Zeiten normal sind.

Welche Themen können in der Stillberatung besprochen werden?

In einer Stillberatung können verschiedene Themen rund um die Ernährung des Babys besprochen werden. Häufig sind es Stillprobleme, die Mütter mithilfe von Stillberaterinnen lösen möchten. Folgende Themen können in einer Stillberatung besprochen werden:

  • Das Kind erfasst die Brustwarze nicht richtig. Wenn das Baby auf die Welt kommt, wird es idealerweise innerhalb kürzester Zeit angelegt. Das heisst, das Kind sollte die Brustwarze seiner Mutter erfassen. Gelingt dem Kind das Erfassen der Brustwarze nicht oder fühlt sich dies für die Mutter unangenehm an, kann eine Hebamme oder Stillberaterin hinzugezogen werden. Manchmal muss die Anlegeposition des Babys verändert werden. Als frisch gebackene Mutter fühlen Sie sich vielleicht unsicher und wissen nicht genau, wie Sie vorgehen sollen. Scheuen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten. Bitten Sie im Krankenhaus nach Hilfe beim ersten Anlegen. Sind Sie bereits zu Hause, wenden Sie sich an eine Hebamme oder melden Sie sich direkt bei einer IBCLC-Stillberaterin.
  • Die Brustwarzen sind wund oder das Trinken bereitet Schmerzen? Wenn Ihre Brustwarzen durch das Stillen schmerzen, ist das Kind in den meisten Fällen falsch angelegt. Hier lassen Sie sich von einer Hebamme oder Stillberaterin unterstützen. Die Anlegeposition kann verändert und angepasst werden, so dass sich Brust und Brustwarzen erholen können. Hebammen und Stillberaterinnen geben gerne weitere Tipps, um die Brust zu pflegen und schützen.
  • Gerade in den ersten Tagen mit dem Neugeborenen und nach dem Milcheinschuss, kann es zu einer Schwellung der Brustdrüsen, zu Milchstau, kommen. Das heisst, die Brüste werden hart und unangenehm schwer. Hier hilft es, das Baby häufig anzulegen und die Brüste regelmässig zu entleeren. Hebamme und Stillberaterin können Ihnen auch zeigen, wie Sie Ihre Brüste von Hand oder mithilfe einer Milchpumpe entleeren können. Der Druck wird gemindert und die Schmerzen lassen nach. Es kann passieren, dass das Kind bei einer Brustdrüsenschwellung nicht an der harten, vollen Brust trinken kann. In solch einem Fall wenden Sie sich ebenfalls direkt an die Stillberatung.
  • Viele Mütter machen sich Sorgen um die Milchmenge. Diese Sorgen können entstehen, weil der Milcheinschuss einige Tage auf sich warten lässt oder das Kind alle ein bis zwei Stunden angelegt werden möchte. Hier können Hebamme und Stillberaterin Tipps geben. Hat das Kind ausreichend viele nasse Windeln und nimmt ausreichend an Gewicht zu, dann sollte die Milchmenge ausreichen. Ist das nicht der Fall, stellen Hebamme oder Stillberaterin mit der Mutter gemeinsam einen Plan auf, wie das Kind richtig ernährt werden kann. Je nach Situation muss die Milchmenge beispielsweise durch häufiges Anlegen gesteigert werden. Lassen Sie sich von der Stillberaterin helfen.
  • Manche Mütter fragen sich, wie lange sie stillen sollen. Eine Stillberaterin kann behilflich sein, den richtigen Zeitpunkt für das Abstillen zu finden und diese emotionale Zeit feinfühlig begleiten. Wer länger stillen möchte als dies viele Mütter durchschnittlich tun, kann sich Tipps und Unterstützung von einer Stillberaterin holen.

Stillberatung in Zürich – die richtige Stillberaterin finden

Treten Stillschwierigkeiten auf, sollten Sie sich möglichst schnell Hilfe suchen. Kleine Stillprobleme können sich schnell verschlimmern, wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird. Nehmen Sie Kontakt zu einer Stillberaterin in Zürich auf. Bei folgenden Einrichtungen können Sie sich weitere Informationen zu Stillberaterinnen holen:

  • Berufsverband Schweizerischer Stillberaterinnen
  • La Leche League Schweiz
  • Schweizerischer Verband der Mütterberaterinnen SVM
  • Stillförderung Schweiz
  • Schweizerischer Hebammenverband

Sie können Kontakt über die jeweiligen Webseiten aufnehmen oder sich telefonisch melden. Über die Suche im Internet lässt sich eine passende Stillberaterin finden. Es werden entsprechende Angebote aufgelistet und Sie erhalten schnell einen ersten Eindruck über das Angebot. In Zürich sind sowohl Hebammen als auch Stillexpertinnen vertreten, die Sie jederzeit ansprechen können.